Ratgeber · Meta Algorithmus · Aktualisiert: Oktober 2026 · Lesezeit: 9 Minuten
Meta Andromeda: Warum deine Creatives jetzt das Targeting sind
Kurz zusammengefasst: Meta Andromeda ist das System, mit dem Meta aus Millionen möglicher Anzeigen vorauswählt, welche einer Person überhaupt in Frage kommen. Es wurde ab Ende 2024 eingeführt und arbeitet mit deutlich leistungsfähigeren KI-Modellen als frühere Systeme. Die praktische Folge: Meta erkennt immer besser selbst, welches Creative zu welchem Menschen passt. Statt vieler kleinteiliger Zielgruppen brauchst du deshalb weniger, aber konsolidierte Kampagnen – und echte Vielfalt bei den Creatives: unterschiedliche Konzepte, Formate, Personen und Botschaften statt zehn Varianten desselben Bildes.
2024
Ende des Jahres stellte Meta Andromeda öffentlich vor
1. Stufe
der Anzeigenauswahl: Andromeda filtert, welche Ads überhaupt in Frage kommen
5–10
echt unterschiedliche Creative-Konzepte pro Anzeigengruppe als Richtwert
50
Conversions pro Woche, damit eine Anzeigengruppe sauber lernt
Was ist Meta Andromeda – und warum spricht plötzlich jeder darüber?
Seit Meta Andromeda in die Anzeigenauslieferung eingezogen ist, berichten viele Werbetreibende dasselbe: Alte Strukturen mit vielen Zielgruppen funktionieren schlechter, einzelne Creatives fressen das ganze Budget, und Kampagnen mit breitem Targeting laufen überraschend gut. Das ist kein Zufall, sondern die Folge davon, wie Meta Anzeigen heute auswählt.
Wichtig vorab: Meta hat Andromeda als technisches System vorgestellt, nicht als Bedienungsanleitung für Werbetreibende. Viele Details sind nicht öffentlich. In diesem Artikel trennen wir deshalb klar zwischen dem, was Meta selbst kommuniziert hat, und dem, was wir in Werbekonten mit über 8 Mio € verwaltetem Budget daraus für die Praxis ableiten. Du bekommst ein konkretes Setup, das du sofort im Werbeanzeigenmanager umsetzen kannst.