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Ratgeber · Meta Ads Formate · Aktualisiert: Oktober 2026 · Lesezeit: 8 Minuten

Facebook Ads Bildgröße 2026: Alle Formate, Maße und Safe Zones, damit nichts mehr abgeschnitten wird

Kurz zusammengefasst: Die wichtigste Facebook Ads Bildgröße 2026 ist 4:5 mit 1080 x 1350 Pixeln für Feed-Platzierungen auf Facebook und Instagram, dazu 9:16 mit 1080 x 1920 Pixeln für Reels und Stories. 1:1 (1080 x 1080) ist der universelle Allrounder, 1.91:1 brauchst du nur noch für einzelne Link-Platzierungen. In Reels und Stories müssen Text und Logo in der Safe Zone liegen: oben etwa 14 Prozent und unten in Reels etwa 35 Prozent frei lassen. Mit der Platzierungsanpassung lädst du pro Anzeige eine Feed- und eine Hochkant-Version hoch.
4:5
das beste Seitenverhältnis für Facebook- und Instagram-Feed
9:16
Pflichtformat für Reels und Stories
1080 px
Mindestbreite, die du immer verwenden solltest
35 %
unten in Reels von Text freihalten – sonst verdecken Buttons ihn

Warum die richtige Facebook Ads Bildgröße bares Geld ist

Ein abgeschnittener Kopf, eine Headline unter dem Profilnamen, ein Logo hinter dem Mehr-erfahren-Button: Solche Fehler sehen wir in fremden Werbekonten jeden Tag. Sie wirken unprofessionell, senken die Klickrate und verteuern dadurch jede Anfrage. Dabei ist das Problem in fünf Minuten gelöst, wenn du die richtigen Formate kennst.
In diesem Spickzettel findest du alle Meta Ads Formate 2026 auf einen Blick: welche Seitenverhältnisse du für Feed, Reels und Stories brauchst, wie lang Videos sein sollten, wo die Safe Zones liegen, wie viel Text in Primärtext und Headline passt und wie du mit Platzierungsanpassung, Karussell und Sammlung arbeitest. Speichere dir die Seite – du wirst sie bei jedem neuen Creative brauchen.

Meta Ads Formate 2026: Die 10 Maße, die du kennen musst

Alle Angaben in Pixeln. Lade immer in mindestens 1080 Pixeln Breite hoch – kleiner wird unscharf.
01

Feed-Bild 4:5 – 1080 x 1350

Das stärkste Format für den Facebook- und Instagram-Feed. Es nimmt auf dem Smartphone mehr Fläche ein als ein quadratisches Bild und bekommt dadurch mehr Aufmerksamkeit. Unser Standard für jedes Feed-Creative.
02

Quadrat 1:1 – 1080 x 1080

Der Allrounder. Funktioniert im Feed, in der rechten Spalte, im Marketplace und im Karussell. Wenn du nur ein einziges Format bauen willst, ist 1:1 die sicherste Wahl – aber 4:5 holt im Feed meist mehr raus.
03

Hochkant 9:16 – 1080 x 1920

Pflicht für Reels und Stories auf Facebook und Instagram. Ein 4:5- oder 1:1-Bild wird dort mit Rand oder Hintergrund gefüllt und wirkt sofort wie Werbung. Baue für diese Platzierungen immer eine eigene Version.
04

Querformat 1.91:1 – 1200 x 628

Das klassische Link-Format aus alten Facebook-Zeiten. 2026 brauchst du es nur noch selten, etwa für einzelne Link-Platzierungen oder das Audience Network. Im Feed verschenkt es Fläche – vermeide es für Hauptcreatives.
05

Feed-Video 4:5 oder 1:1

Videos für den Feed lädst du am besten in 4:5 hoch, ebenfalls mit mindestens 1080 Pixeln Breite. Dateiformat MP4 oder MOV. Untertitel gehören direkt ins Video, weil viele ohne Ton schauen.
06

Reels- und Story-Video 9:16

1080 x 1920 Pixel, hochkant, mit Ton. Wichtige Inhalte in der Mitte halten. Reels-Ads funktionieren am besten, wenn sie wie normaler Reels-Content aussehen: schnell, nah dran, ohne Hochglanz-Optik.
07

Video-Länge nach Platzierung

Technisch erlaubt Meta im Feed sehr lange Videos. Praktisch gilt: Kaltakquise 15 bis 45 Sekunden, Reels und Stories 6 bis 30 Sekunden, Retargeting 6 bis 15 Sekunden. Längere Videos lohnen sich nur mit sehr starkem Hook.
08

Karussell 1:1 – 1080 x 1080

2 bis 10 Karten, jede mit eigenem Bild oder Video, eigener Headline und eigenem Link. Quadratisch ist der Standard. Ideal für mehrere Produkte, Schritt-für-Schritt-Abläufe oder Vorher-Nachher-Serien.
09

Sammlung (Collection)

Ein großes Titelbild oder Video oben, darunter Produkte aus deinem Katalog. Ein Tipp öffnet ein Instant Experience im Vollbild. Vor allem für E-Commerce mit Produktkatalog sinnvoll, für Leadgenerierung selten.
10

Textlängen für Primärtext und Headline

Im Feed sind meist nur die ersten rund 125 Zeichen des Primärtexts sichtbar, danach kommt Mehr anzeigen. Headlines solltest du unter etwa 40 Zeichen halten, Beschreibungen noch kürzer – sonst werden sie abgeschnitten.

Safe Zone in Reels und Stories: So wird nichts verdeckt

In Reels und Stories liegen Profilname, Bildunterschrift, Like-Buttons und der Call-to-Action über deinem Creative. Alles, was dort steht, ist für den Nutzer unsichtbar. Meta empfiehlt deshalb Sicherheitszonen, in denen kein Text, kein Logo und kein Gesicht stehen sollte:
  • Stories (9:16): oben und unten jeweils etwa 14 Prozent freihalten – bei 1080 x 1920 Pixeln also rund 250 Pixel oben und unten.
  • Reels (9:16): oben etwa 14 Prozent, unten etwa 35 Prozent (rund 670 Pixel) freihalten, weil Bildunterschrift und CTA in Reels mehr Platz einnehmen. Seitlich rund 6 Prozent Rand lassen, rechts liegen die Interaktions-Buttons.
  • Untertitel: nicht ganz unten, sondern im mittleren Bereich oder knapp unterhalb der Bildmitte platzieren.
  • Gesichter und Produkt: in die Bildmitte. Das ist der Bereich, der auf jeder Platzierung sichtbar bleibt.
Praxis-Tipp: Prüfe jedes Hochkant-Creative in der Vorschau im Werbeanzeigenmanager, und zwar für Facebook Reels, Instagram Reels und Stories einzeln. Die Overlays unterscheiden sich leicht.

Platzierungsanpassung: Ein Creative, zwei Formate

Mit der Platzierungsanpassung (Asset-Anpassung pro Platzierung) lädst du für dieselbe Anzeige unterschiedliche Versionen hoch. So musst du nicht zwischen Feed-Format und Hochkant wählen. Unser Standard-Setup:
  • Version 1: 4:5 (1080 x 1350) für alle Feeds, Suche, Marketplace und Explore.
  • Version 2: 9:16 (1080 x 1920) für Facebook und Instagram Reels sowie Stories – mit Safe Zones.
  • Optional Version 3: 1:1 (1080 x 1080) für die rechte Spalte und Karussell-Platzierungen.
  • Gleiche Botschaft, gleicher Hook, nur anders angeordnet. Text bei 9:16 weiter nach oben und in die Mitte ziehen.
  • Advantage+ Creative-Optimierungen bewusst prüfen: automatische Zuschnitte oder Erweiterungen kannst du einzeln an- und ausschalten.
Wenn du nur ein 4:5-Creative hochlädst, versucht Meta, es für Reels und Stories automatisch anzupassen. Das funktioniert manchmal, führt aber oft zu Rändern oder abgeschnittenen Texten. Eine eigene 9:16-Version ist fast immer besser.

Versteckte Tricks rund um Formate und Größen

Mit diesen Kniffen holst du aus jedem Format mehr heraus:
  • Erst 9:16 bauen, dann zuschneiden: Plane jedes Creative zuerst hochkant mit Inhalt in der Mitte. Daraus schneidest du 4:5 und 1:1 fast ohne Nacharbeit zu – umgekehrt klappt das selten.
  • Safe-Zone-Vorlage als Ebene: Lege dir in Canva, Figma oder Photoshop eine transparente Vorlage mit den verdeckten Bereichen an. Ein Blick genügt, um Fehler zu sehen.
  • 20-Prozent-Textregel vergessen: Die alte Regel ist seit Jahren abgeschafft. Text im Bild ist erlaubt. Trotzdem gilt: Eine große Headline schlägt fünf kleine Zeilen.
  • Erste Zeile des Primärtexts als Hook: Weil nur der Anfang sichtbar ist, gehört die stärkste Aussage in die ersten 125 Zeichen – nicht die Firmenvorstellung.
  • Thumbnail für Feed-Videos wählen: Das erste Frame oder ein gewähltes Vorschaubild ist im Feed dein Bild-Creative. Wähle ein Frame mit Gesicht und klarer Headline.
  • Karussell-Panorama: Ein breites Bild über mehrere Karussell-Karten verteilt erzeugt einen Wisch-Effekt, der zum Weiterscrollen einlädt.
  • Exportqualität: Exportiere Bilder als PNG oder hochwertige JPG und Videos in hoher Bitrate. Meta komprimiert ohnehin – schlechte Ausgangsdateien sehen danach noch schlechter aus.

Welches Format für welches Ziel?

  • Leadgenerierung: 4:5-Bild oder -Video im Feed plus 9:16-Video in Reels, beide in einer Anzeige per Platzierungsanpassung.
  • E-Commerce mit vielen Produkten: Karussell oder Sammlung, dazu Advantage+ Katalog-Anzeigen für Retargeting.
  • Recruiting und Arbeitgebermarke: 9:16-Mitarbeitervideos für Reels, ergänzt durch 4:5-Bilder mit klarer Headline.
  • Events und Angebote: 4:5-Bild mit Datum und Nutzen, ergänzt durch eine 9:16-Story-Version.
  • Erklärungsbedürftige Angebote: 4:5-Video mit Untertiteln im Feed, Karussell für Schritt-für-Schritt-Abläufe.

Der 60-Sekunden-Format-Check

  • Hat jede Anzeige eine 4:5-Version für den Feed und eine 9:16-Version für Reels und Stories?
  • Sind alle Dateien mindestens 1080 Pixel breit?
  • Liegen Text und Logo in Reels und Stories innerhalb der Safe Zone?
  • Steht die stärkste Aussage in den ersten 125 Zeichen des Primärtexts?
  • Hast du die Vorschau jeder Platzierung im Werbeanzeigenmanager geprüft?

Das Fazit in einem Satz

Baue jedes Creative in 4:5 und 9:16, halte die Safe Zones frei und prüfe jede Platzierung in der Vorschau – dann sieht deine Anzeige überall so aus, wie du sie geplant hast. Ob Video oder Bild für dein Angebot besser funktioniert, liest du im Artikel Video oder Bild bei Meta Ads. Und wenn du willst, prüfen wir deine aktuellen Creatives im kostenlosen Strategiegespräch.

Häufige Fragen zur Facebook Ads Bildgröße

Welche Bildgröße ist für Facebook Ads am besten?

Welche Größe haben Instagram Ads?

Was ist die Safe Zone bei Reels Ads?

Wie lang darf ein Video für Meta Ads sein?

Gilt die 20-Prozent-Textregel bei Facebook Ads noch?

Kann ich ein Creative für alle Platzierungen verwenden?